Camsex: Gefahren als privates Camgirl!

Falls ihr euch entscheidet, private Camsex Dates bei Skype o.Ä. anzubieten außerhalb von den großen Portalen, solltet ihr folgende Dinge wissen. Meist läuft alles super, doch es gibt auch Risiken. Unter anderem deswegen empfehlen wir euch, lieber auf seriösen Plattformen zu cammen, wo man eure Identität NICHT preisgeben wird.

1. PayPal verbietet Zahlungen für „erotische Dienstleistungen“ und sperrt euer Konto, falls dies rauskommen sollte! (siehe hier) PayPal sperrt euch anschließend lebenslang und vergleicht bei Neuregistrierungen auch euren Namen, Personalausweisdaten, Geburtsdatum, Straße, PLZ, Ort und auch deine Bank- und Kreditkarten, ob unter diesen Daten schon mal ein Account existierte.

2. Falls ihr doch das Risiko mit PayPal eingehen möchtet: PayPal ist auch nicht anonym, wenn es darum geht, Geld anzunehmen. Der Käufer sieht immer euren Namen, mit dem ihr bei PayPal angemeldet seid. Wenn ihr nicht gerade „Maria Müller“, sondern eher „Lena Meyer-Landruth“ heisst, ist die Chance hoch, dass man euch auch im realen Leben findet dank Google, Facebook & Co.

3. Falls ihr auf die Idee kommt, einen falschen Namen bei PayPal anzugeben: Das funktioniert immer nur bis zu dem Zeitpunkt, bis PayPal euch verifizieren möchte. Und falls ihr das nicht könnt, bleibt euer Guthaben eingefroren und euer Account bleibt unbenutzbar.

4. Letzter Punkt zu PayPal, da dennoch viele Kerle diese Methode bevorzugen: Lasst euch das Geld nicht „für Artikel und Waren“ schicken, sondern immer „an Freunde und Familie“. Anderenfalls könnte der Käufer das Geld zurückfordern und behaupten, er habe „den Artikel“ (in dem Falle: Camsex) nicht bekommen. Falls ihr dann argumentieren wollt, dass ihr aber wohl eine Cam Session mit dem User hattet, sperrt euch PayPal direkt, weil es dort nämlich verboten ist, wie schon unter Punkt 1) erwähnt.

5. Amazon Gutscheine werden gerne genutzt als Zahlungsmittel, da sie 1) anonym sind und man 2) einfach alles Mögliche an Artikeln bei Amazon findet. Egal ob Kleidung, Elektronik, Getränke, Lebensmittel, Kosmetikartikel, Sex-Toys, Bücher oder sonst was: Amazon hat einfach alles und jeder sollte dort etwas finden. Einziger Nachteil: Es ist kein Bargeld und man kann seine Miete und Rechnungen damit nicht bezahlen.

6. Bevor ihr eine Cam Session mit einem User haltet, klärt die Zahlung vorab. Eine Ausrede, dass der Käufer erst NACH der Cam Session zahlt, ist meist eine Lüge und sollte euch grundsätzlich skeptisch machen!

7. Sollte euch ein User nach „Cam Erziehung“ fragen oder euer Sklave sein möchte, haben wir hier speziell Tipps für Anfänger veröffentlicht.

8. E-Mail Adressen, PayPal Accounts, Telefonnummern, Skype, KIK, Snapchat oder WhatsApp sind zum Teil zurückzuverfolgen. Das bedeutet: Falls ihr diese Infos preisgebt, besteht teilweise (nicht grundsätzlich) die Gefahr, dass man eure wahre Identität rausfinden kann. Falls ihr unsicher seid, registriert lieber eine neue E-Mail Adresse und verwendet ein zweites Handy mit einer neuen Nummer!

9. Überlegt euch immer, ob ihr euer Gesicht preisgeben möchtet oder nicht. Die meisten User sind menschlich in Ordnung und suchen eben nur ihren Spaß. Doch leider gilt das nicht für alle: Manche User machen Screenshots oder Videos von euch und stellen diese unter Umständen ins Internet. Das muss nicht passieren und ist äußerst selten, aber die Gefahr besteht nun mal und dann ist es schwer, die Videos wieder aus dem Internet zu löschen.

10. Egal was manche Webseiten oder Personen euch sagen: Die lukrativsten „Dienstleistungen“ im Erotik Bereich sind vor allem Camsex und private Sex Videos. Erst danach kommen Dinge wie Bilder, Slips verkaufen, Telefonsex oder Chat Flatrates.

11. Auch wenn manche männlichen User nicht seriös sind: Auch viele Mädels sind unseriös! Manchmal geben sich auch Männer als Frau aus und wollen so schnell ein paar Euro dazu verdienen. Daher verübelt es den Kerlen nicht, wenn sie vorab einen Fake-Check per Webcam haben möchten. Sie möchten einfach sicher gehen, dass das Geld nicht umsonst im Vorfeld bezahlt wurde. Und diese Sicherheit haben sie nicht mal nach einem Fake-Check. Selbst wenn es das Mädel auf dem Foto ist, kann sie den User ja dennoch danach einfach blockieren und keine Cam Session anbieten.

12. Bietet euch ein Käufer an, Produkte eurer Amazon Wunschliste zu kaufen, passt auf: Der Artikel verschwindet zwar von eurer Wunschliste, allerdings kann er nach der Cam Session auch einfach den Kauf bei Amazon stornieren. So hatte der User eine kostenlose Cam Session und ihr kein Geld bzw. keinen Artikel.

13. Die klassische Bank-Überweisung birgt das Risiko vor allem für den Mann, dass sein echter Name bekannt wird. Falls ihr unbedingt eure Bank Daten hergeben wollt, so schreibt keinen Namen dabei. Eine IBAN und BIC/Swift reicht völlig aus, um bezahlen zu können.

14. Screenshots von Bank-Überweisungen oder auch andere Belege von Bezahlungen, die ihr selbst noch NICHT nachvollziehen könnt, birgen die Gefahr, dass sie gefälscht wurden. Es gibt einfache Browser Tools, die jeden Buchstaben und jede Zahl im Online Banking verändern können und ihr denkt dann, das Geld ist auf dem Weg. Daher: Besser immer erst abwarten, bis das Geld tatsächlich auf eurem Konto ist!

Dies waren eine Menge Gefahren für „private Camsex Dates“. Unter anderem deswegen empfehlen wir euch, lieber auf seriösen Plattformen zu cammen, wo man eure Identität NICHT preisgeben wird und ein Großteil dieser Gefahren nicht besteht!

Ihr habt noch weitere Tipps für Anfänger? Dann schreibt sie uns in die Kommentare!

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